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AUT University Erfahrungsbericht

Erfahrungsbericht von Christoph S.
Hochschule: AUT University
Stadt: Auckland
Land: Neuseeland
Studiengang: Faculty Business and Law
Studienart: Semester
Zeitraum: Juli 2011 bis November 2011
Bewertungen:
Studieninhalte:  (2.0)
Studienbedingungen:  (1.7)
Leben:  (1.3)
Fun:  (1.0)
Nutzen/Referenz:  (2.0)
Kosten:  (2.0)
Durchschnittsbewertung:  (1.7)
Bericht:
Anmeldeverfahren:
Als Dualer Student (BWL – Bachelor of Science) der Nordakademie in Elmshorn war der Bewerbungsprozess zunächst etwas kompliziert. Ich habe mich aus meinem 3. Semester heraus für das 5. Semester in Neuseeland beworben. Leider hatte ich aus Sicht der AUT noch nicht genügend Prüfungsleistungen absolviert, sodass ich zusätzlich zum TOEFL Test noch eine beglaubigte Kopie meines Abiturzeugnisses zur Anmeldung benötigt habe.

Wohnen:
Ich habe mich relativ weit im voraus für die Studenten – Appartments „Wellesley Student Accommodation“ angemeldet. Ist der einfachste, wohl aber auch teuerste, Weg dort zu leben. Zu den Vorlesungsgebäuden und der Bibliothek auf dem City Campus sind es wenige Gehminuten. Die Zimmer an sich sind klein, dafür hatten wir Glück mit unserem Wohn-. Esszimmer und Küchenbereich. Und meine Mitbewohner waren einfach traumhaft. Im Großen und Ganzen leben dort eher die jüngeren Studenten und es wird quasi jeden Tag in einem der Appartments wild gefeiert. So ist es einfach Leute kennenzulernen und eine Menge Spaß zu haben. Die Einrichtung ist zweckmäßig, für Studenten vollkommen, ausreichend.
Habe einige Studenten kennengelernt, die zunächst ins Hostel gezogen sind und von da aus eine WG / Wohnung gesucht haben. Spart etwas Geld, man lernt mit Glück einige Locals kennen aber es kostet auch mehr Zeit zu den Vorlesungen zu kommen.

AUT:
Das International Office und auch das normale Studenten Office kümmern sich sehr gut um einen und das schon direkt nach Ankunft in Auckland. Die Kurswahl ist sehr einfach und wird mit einem persönlichen Berater vorgenommen (kein Kurse-crashen oder sonstige Spielchen). Auch die Welcome – Veranstaltungen für die Internationals und alle anderen neuen Studenten sind sehr nett gestaltet. Der City Campus ist sehr modern und gut ausgestattet. Die Bibliothek ist quasi immer gut gefüllt und erstreckt sich über 4 Stockwerke. Es gibt auch noch einen Food Court und ein Fitnessstudio auf dem Campus. Was mich etwas genervt hat war, dass man Internetnutzung mit einigen Cents pro MB bezahlen musste, aber mehr als 3 Euro waren das für das gesamte Semester nicht. Aufpassen müsst ihr noch wenn es um die beiden verschiedene Campus geht. Es fährt zwar zu Hauptzeiten ein Shuttlebus, aber auch der kostet Geld.

Business and Law Building
Ich hatte alle meine Kurse im WF Building (Business and Law). Diese 9 oder 10 stöckige Gebäude ist genial ausgestattet. Alle Vorlesungen finden in Gruppen von maximal 30 Studenten statt und fast jeder Sitzplatz hat einen eigenen Laptop zur freien Verfügung. Das Niveau der Vorlesungen war recht unterschiedlich. Lag wohl daran, dass ich Level 5, 6 und 7 Paper hatte. Im Vergleich zu meiner Uni in Deutschland war es etwas leichter, aber ich habe trotzdem viel Zeit in 2 meiner 4 Kurse stecken müssen.

Leben und Essen:
Neuseeland und Auckland an sich sind traumhaft. Die Stadt Auckland ist so extrem weitläufig, dass sich ein Auto fast empfiehlt. Jedoch kann man es in der direkten Innenstadt nicht kostenfrei parken. Habe mir aus diesem Grund kein Auto gekauft. Mit eigenem Appartment + Parkplatz sieht das schon wieder anders aus. Haben uns am Wochenende meistens günstig ein Auto gemietet und sind durchs Land gereist und haben so viel wie möglich besichtigt. Einen Supermarkt erreicht man mit einer der Buslinien die direkt vor der Haustür abfährt und knapp 50 Cent pro Fahrt kostet. Es gibt auch extrem viele Takeaway – Angebote in der Innenstadt. Zusätzlich bieten die AUT und die Auckland Uni (direkt nebenan) diverse Aktionen zum Thema „Essen“ (Free Feed, Vegan bufet etc).

Fazit:
Alles im Allem habe ich die Zeit in Auckland extrem genossen. Alles lief, erst mal angekommen und angemeldet, perfekt und reibungslos. Zusätzlich hatte ich durch die anderen internationalen Studenten Spaß ohne Ende. Die Neuseeländer (Kiwis) sind insgesamt so nette, freundliche und offene Menschen, dass alleine das schon eine Reise wert ist.
Wenn ich jetzt noch einmal nach Auckland gehen würde für ein Auslandssemester, dann würde ich einige Kleinigkeiten anders machen (was zum einen immer eine Typfrage ist und kommt vielleicht auch dadurch, dass ich vor Ort alles kenne und durch die Uni nun den ein oder anderen neuseeländischen Kumpel habe). Als Beispiel, würde ich nicht noch mal in die Wellesley Apartments ziehen, sondern diesmal in eine WG mit Locals und dann ein Auto kaufen und mit öffentl. Verkehrsmitteln in die Uni fahren. Einziges Problem dabei, dass man nicht in Gehweite von Clubs und Discos in der Innenstadt / am Hafen ist.

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